Sauerteig Focaccia

Knusprige Kruste, ein saftiger Boden mit reichlich Olivenöl und eine lockere Krume mit großen Luftblasen machen eine echte Sauerteig Focaccia so besonders. Nach vielen Backversuchen zeigt sich immer wieder, dass Geduld und ein aktiver Sauerteigstarter den größten Unterschied machen.

Frisch gebackene Sauerteig Focaccia mit Kirschtomaten, Rosmarin und goldbrauner knuspriger Kruste

Durch die lange Fermentation entwickelt der Teig ein feines Aroma und kann für viele Menschen leichter verträglich sein, da während der Reifezeit ein Teil der FODMAPs abgebaut wird. Gleichzeitig kommt dieses Rezept ganz ohne kommerzielle Hefe aus. Mit einer klaren Schritt für Schritt Anleitung, zwei praktischen Zeitplänen und vielen Tipps gelingt dir eine Sauerteig Focaccia mit einer goldbraunen Kruste und einer luftigen Porung auch in der heimischen Küche.

Inhaltsverzeichnis

Die perfekte Mehlmischung & Hydration

Die Wahl des Mehls entscheidet darüber, wie luftig, saftig und knusprig deine Sauerteig Focaccia wird. Eine gut abgestimmte Mischung aus backstarkem Weizenmehl und Semola di Grano Duro sorgt für einen elastischen Teig, der die während der Fermentation entstehenden Gärgase zuverlässig hält. Das Ergebnis ist eine lockere Krume mit großen Luftblasen und einer goldbraunen Kruste.

Die ideale Mehlmischung

MehltypAnteilEigenschaftenFunktion im Teig
Weizenmehl Type 55080 %Hoher Proteingehalt und gute WasseraufnahmeBildet ein stabiles Glutengerüst und sorgt für eine luftige Krume mit großen Luftblasen.
Tipo 00Alternative zu Type 550Fein vermahlen und besonders elastischKann anstelle von Type 550 verwendet werden und sorgt für eine zarte, typisch italienische Krume.
Semola di Grano Duro20 %Hartweizengrieß mit leicht grober StrukturVerleiht der Focaccia eine goldbraune Kruste, einen leicht knusprigen Boden und ein kräftigeres Aroma.

Die Kombination aus etwa 80 % Weizenmehl Type 550 oder Tipo 00 und 20 % Semola di Grano Duro hat sich für Sauerteig Focaccia besonders bewährt. Das Weizenmehl liefert die nötige Glutenstruktur, damit der Teig viel Wasser aufnehmen kann und trotzdem stabil bleibt. Semola di Grano Duro gibt der Kruste ihre typische Farbe und sorgt für den leicht knusprigen Biss, den viele an italienischer Focaccia schätzen.

Die richtige Hydration für eine luftige Sauerteig Focaccia

Eine klassische Sauerteig Focaccia lebt von einem weichen und feuchten Teig. Für die meisten Hobbybäcker eignet sich eine Hydration zwischen 78 % und 82 %. Dieser Bereich bietet einen guten Ausgleich zwischen einfacher Verarbeitung und einer offenen, luftigen Krume.

Die Hydration berechnet sich nach folgender Formel:

MehlWasserHydrationErgebnis
500 g390 g78 %Gut für Einsteiger, etwas leichter zu verarbeiten.
500 g400 g80 %Der beste Ausgleich zwischen Luftigkeit und einfacher Handhabung.
500 g410 g82 %Sehr luftige Krume mit großen Luftblasen, der Teig ist deutlich weicher.

Mit einer Hydration von 80 % entsteht ein sehr weicher Teig. Das ist völlig normal und sogar erwünscht. Während der Stockgare gewinnt der Teig durch Dehnen und Falten an Stabilität und lässt sich später deutlich leichter verarbeiten. Verzichte darauf, zusätzliches Mehl einzuarbeiten, auch wenn der Teig zunächst sehr klebrig wirkt.

Zutaten für Sauerteig Focaccia mit Weizenmehl, Semola di Grano Duro, Sauerteigstarter, Wasser, Olivenöl, Meersalz, Rosmarin, Kirschtomaten, Oliven, Knoblauch, roter Zwiebel und Parmesan

Welche Rolle spielen die weiteren Zutaten?

Neben Mehl und Wasser beeinflussen auch die übrigen Zutaten das Endergebnis.

  • Aktives Anstellgut oder Lievito Madre liefert die natürliche Triebkraft und entwickelt das typische Sauerteigaroma.
  • Natives Olivenöl Extra macht die Krume zart und unterstützt einen knusprigen Boden.
  • Grobes Meersalz gibt Geschmack und stärkt das Glutengerüst.
  • Wasser sollte sauber und möglichst handwarm sein, damit sich der Sauerteig gleichmäßig entwickeln kann.

Mit dieser Kombination erhältst du einen Teig, der sich sehr gut für lange Fermentationen eignet und die Grundlage für eine besonders luftige Sauerteig Focaccia bildet.

Zeitplan: Wie planst du deine Sauerteig Focaccia?

Ein guter Zeitplan macht das Backen deutlich entspannter. Sauerteig arbeitet nicht nach einer festen Uhrzeit, sondern nach Temperatur und Aktivität des Starters. Deshalb helfen die folgenden Zeitpläne als Orientierung. Beobachte den Teig immer mit den Augen und nicht nur mit der Uhr. Er sollte sichtbar an Volumen gewinnen, weich wirken und kleine bis große Luftblasen zeigen.

Option 1: Sauerteig Focaccia am selben Tag

Diese Methode eignet sich, wenn dein Anstellgut aktiv ist und sich die Raumtemperatur zwischen 24 °C und 26 °C bewegt. Innerhalb von etwa 6 bis 8 Stunden entsteht eine lockere Sauerteig Focaccia mit einer goldbraunen Kruste und einer luftigen Krume.

UhrzeitArbeitsschrittZiel
08:00Anstellgut im Verhältnis 1:1:1 fütternDer Sauerteig erreicht seine volle Aktivität.
12:00Mehl und Wasser für die Autolyse vermischenDas Mehl nimmt Wasser auf und das Glutengerüst beginnt sich zu bilden.
12:30Anstellgut, Salz und Olivenöl einarbeitenDer Hauptteig wird fertig gemischt.
13:00Erste Runde Dehnen und FaltenDer Teig gewinnt Stabilität.
13:30Zweite Runde Dehnen und FaltenDas Glutengerüst wird weiter aufgebaut.
14:00Dritte Runde Dehnen und Falten oder Coil FoldsMehr Spannung und bessere Gasbindung im Teig.
15:00 bis 18:00StockgareDer Teig geht sichtbar auf und entwickelt viele Luftblasen.
18:00Teig in die geölte Form legenDen Teig vorsichtig verteilen und entspannen lassen.
18:30Salamoia auftragen und Fingermulden eindrückenDie typische Oberfläche der Focaccia entsteht.
18:35 bis 19:00Bei 230 °C bis 250 °C backenDie Focaccia wird goldbraun und knusprig.

Tipp: Die angegebenen Uhrzeiten dienen als Orientierung. Entscheidend ist der Zustand des Teigs. Er sollte deutlich an Volumen gewonnen haben und viele kleine sowie größere Luftblasen zeigen, bevor er gebacken wird.

Option 2: Übernachtgare im Kühlschrank

Für viele Hobbybäcker ist dies die beste Wahl. Die lange Kälteteigreifung gibt dem Teig mehr Zeit, Geschmack und Struktur zu entwickeln. Gleichzeitig lässt sich der Teig am nächsten Tag einfacher verarbeiten.

Tag 1

  • Am Abend Mehl, Wasser, aktives Anstellgut und Salz vermischen.
  • Drei Runden Dehnen und Falten oder Coil Folds im Abstand von jeweils etwa 30 Minuten durchführen.
  • Den Teig gut abdecken und für 12 bis 18 Stunden bei etwa 4 °C in den Kühlschrank stellen.

Tag 2

  • Den kalten Teig vorsichtig in ein großzügig mit nativem Olivenöl Extra eingefettetes Blech oder eine Backform geben.
  • Den Teig 2 bis 3 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Anschließend Salamoia auftragen, Fingermulden eindrücken und backen.

Diese Methode bringt meist die größten Luftblasen, eine besonders aromatische Krume und eine knusprige Kruste.

Woran erkennst du die richtige Gare?

Der Teig sollte nicht nach einer festen Zeit beurteilt werden. Viel wichtiger sind seine sichtbaren Eigenschaften.

  • Das Volumen hat deutlich zugenommen.
  • Kleine und größere Luftblasen sind an der Oberfläche sichtbar.
  • Der Teig fühlt sich weich und elastisch an.
  • Beim leichten Antippen federt er langsam zurück.

Bleibt der Teig flach und fest, braucht er mehr Zeit. Fällt er bereits zusammen oder wirkt sehr locker und instabil, ist die Gare wahrscheinlich zu weit fortgeschritten. In diesem Fall verliert die Sauerteig Focaccia beim Backen an Höhe und die Krume wird weniger luftig.

Schritt für Schritt zur perfekten Focaccia

Nahaufnahme einer Sauerteig Focaccia mit goldbrauner knuspriger Kruste, großen Luftblasen und lockerer Krume

Mit den folgenden Schritten gelingt eine Sauerteig Focaccia mit einer lockeren Krume, großen Luftblasen und einer knusprigen Kruste. Arbeite möglichst behutsam mit dem Teig, damit die während der Fermentation entstandenen Gärgase erhalten bleiben.

1. Autolyse und Hauptteig ansetzen

Vermische zunächst das Weizenmehl Type 550 oder Tipo 00 mit der Semola di Grano Duro. Gib anschließend das Wasser hinzu und verrühre alles, bis keine trockenen Mehlreste mehr sichtbar sind. Lasse die Mischung etwa 30 Minuten ruhen.

Nach der Autolyse kommen das aktive Anstellgut oder die Lievito Madre sowie das Meersalz dazu. Vermenge alle Zutaten gründlich, bis ein gleichmäßiger und sehr weicher Teig entsteht. Eine hohe Hydration zwischen 78 % und 82 % sorgt später für die typische offene Porung.

2. Teigstruktur durch Dehnen und Falten aufbauen

Der Teig braucht kein intensives Kneten. Stattdessen wird seine Struktur mit mehreren Faltvorgängen aufgebaut.

Führe alle 30 Minuten eine Runde Dehnen und Falten oder Coil Folds durch. Greife den Teig vorsichtig an einer Seite, ziehe ihn leicht nach oben und lege ihn über die Mitte. Wiederhole diesen Vorgang rundherum.

Nach drei Faltrunden wirkt der Teig glatter, elastischer und deutlich stabiler. Gleichzeitig bleibt die gewünschte Luftigkeit erhalten.

3. Stockgare in der Form

Fette ein Backblech oder eine hohe Backform großzügig mit nativem Olivenöl Extra ein. Gib den Teig vorsichtig hinein und ziehe ihn nur leicht auseinander. Falls er noch Spannung besitzt und sich zusammenzieht, lasse ihn etwa 20 Minuten ruhen und verteile ihn anschließend erneut.

Während der Stockgare lockert sich der Teig weiter auf. Er sollte sichtbar an Volumen gewinnen und viele kleine sowie größere Luftblasen bilden.

4. Salamoia und Fingermulden

Kurz vor dem Backen wird die klassische italienische Salamoia vorbereitet.

Mische folgende Zutaten gründlich miteinander:

  • 30 ml lauwarmes Wasser
  • 30 ml natives Olivenöl Extra
  • 5 g grobes Meersalz

Verteile diese Mischung gleichmäßig auf dem Teig.

Öle anschließend deine Fingerspitzen gut ein und drücke sie senkrecht bis auf den Boden der Form. So entstehen die typischen Fingermulden. Arbeite langsam und vorsichtig, damit der Teig nicht einreißt und möglichst viele Luftblasen erhalten bleiben.

Die Salamoia sammelt sich in den Vertiefungen. Während des Backens sorgt sie für eine saftige Krume, eine aromatische Oberfläche und eine besonders schöne goldbraune Farbe.

5. Backen bei hoher Hitze

Heize den Backofen rechtzeitig auf 230 °C bis 250 °C Ober und Unterhitze vor.

Backe die Sauerteig Focaccia etwa 20 bis 25 Minuten, bis die Oberfläche kräftig gebräunt ist und der Boden knusprig wirkt.

Lasse die Focaccia nach dem Backen einige Minuten in der Form ruhen. Hebe sie anschließend auf ein Gitter, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann und der Boden seine knusprige Struktur behält.

Für den besten Geschmack genießt du die Sauerteig Focaccia noch leicht warm. Sie passt hervorragend zu Antipasti, Salaten, Suppen oder einfach mit etwas nativem Olivenöl Extra und grobem Meersalz.

Fehlersuche & Häufige Fragen

Wie wird die Focaccia unten richtig knusprig?

Eine knusprige Unterseite beginnt bereits vor dem Backen. Fette das Backblech großzügig mit nativem Olivenöl Extra ein und streue zusätzlich eine dünne Schicht Semola di Grano Duro auf den Boden der Form. Diese Kombination sorgt für eine kräftige Bräunung und eine feine, leicht krosse Kruste.
Backe die Focaccia auf der unteren Schiene des vorgeheizten Backofens. Dort erreicht die Hitze den Boden besonders gut und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.

Welche Form oder welches Blech eignet sich am besten?

Dunkle Backformen aus Metall gehören zu den besten Optionen für Sauerteig Focaccia. Sie nehmen die Hitze schnell auf und geben sie direkt an den Teig weiter. Dadurch entsteht eine goldbraune Kruste und ein knuspriger Boden.
Auch Formen aus Gusseisen liefern sehr gute Ergebnisse, da sie die Hitze gleichmäßig speichern. Glas oder Keramik können ebenfalls verwendet werden, benötigen jedoch meist etwas mehr Backzeit und führen oft zu einer weicheren Unterseite.

Was passiert, wenn man keine Fingermulden macht?

Die typischen Fingermulden haben nicht nur einen optischen Zweck. Ohne sie geht der Teig gleichmäßig nach oben auf und ähnelt eher einem normalen Brot.
Außerdem kann sich die Salamoia nicht in kleinen Vertiefungen sammeln. Dadurch fehlt ein Teil der saftigen Struktur an der Oberfläche und die typische Kombination aus knuspriger Kruste und weichem Inneren fällt weniger deutlich aus.

Sollte man mehr Mehl hinzufügen, wenn der Teig sehr klebrig ist?

Nein. Ein klebriger Teig gehört zu einer klassischen Sauerteig Focaccia mit hoher Hydration dazu.
Zusätzliches Mehl macht den Teig fester und kann die offene Porung deutlich verkleinern. Befeuchte stattdessen deine Hände leicht mit Wasser oder reibe sie mit etwas Olivenöl ein. So lässt sich der Teig einfacher greifen und formen.
Auch mehrere Runden Dehnen und Falten geben dem Teig mehr Stabilität, ohne seine Luftigkeit zu verlieren.

Kann der Teig zu lange gehen?

Ja. Eine zu lange Gare kann das Glutengerüst schwächen. Der Teig verliert seine Spannung und fällt beim Backen leichter zusammen.
Typische Anzeichen sind ein sehr weicher Teig, der kaum noch Form hält, sowie ein deutlich säuerlicher Geruch. Das fertige Brot bleibt dann flacher und besitzt weniger Volumen.
Am besten beobachtest du den Teig während der Reifezeit regelmäßig. Ein gut gereifter Teig wirkt elastisch, zeigt viele Luftblasen und hat sein Volumen sichtbar vergrößert.

Ist Sauerteig Focaccia gesünder als Focaccia mit Hefe?

Sauerteig Focaccia und Hefe Focaccia bestehen oft aus ähnlichen Grundzutaten. Der größte Unterschied liegt in der langen Fermentation.
Während dieser Reifezeit werden Teile der FODMAPs sowie weitere Bestandteile des Mehls abgebaut. Viele Menschen empfinden Sauerteigbrot deshalb als besser verträglich. Gleichzeitig entwickelt sich ein vielschichtiger Geschmack, der ohne zusätzliche Zutaten auskommt.
Der Kaloriengehalt hängt dagegen hauptsächlich von der verwendeten Mehlmenge und dem Anteil an Olivenöl ab. Eine Sauerteig Focaccia ist daher nicht automatisch kalorienärmer, bietet aber durch die lange Reifezeit ein besonderes Aroma und eine lockere Krume.

Tipps für eine perfekte Sauerteig Focaccia

  • Verwende nur aktives und gut aufgefrischtes Anstellgut.
  • Halte die Hydration zwischen 78 % und 82 %.
  • Arbeite behutsam mit dem Teig, damit möglichst viele Luftblasen erhalten bleiben.
  • Spare nicht am Olivenöl in der Backform.
  • Gib dem Teig genügend Zeit für die Fermentation.
  • Backe im vollständig vorgeheizten Ofen bei hoher Temperatur.
  • Lasse die Focaccia nach dem Backen auf einem Gitter leicht auskühlen, damit der Boden knusprig bleibt.

Mit diesen Hinweisen gelingen dir eine aromatische Sauerteig Focaccia, eine lockere Krume und eine goldbraune Kruste auch beim ersten Backversuch.

Fazit

Eine gute Sauerteig Focaccia braucht keine komplizierten Zutaten. Entscheidend sind ein aktiver Sauerteigstarter, eine passende Hydration, hochwertiges Olivenöl und ausreichend Zeit für die Fermentation. Wenn der Teig sorgfältig aufgebaut wird und genügend Ruhe erhält, entsteht eine Focaccia mit einer knusprigen Kruste, einer saftigen Krume und einer offenen Porung.

Die Wahl zwischen einer Zubereitung am selben Tag und einer Übernachtgare hängt von deinem Zeitplan ab. Wer den Teig langsam im Kühlschrank reifen lässt, erhält meist ein noch intensiveres Aroma und besonders große Luftblasen. Beide Methoden führen zu einem hervorragenden Ergebnis, wenn der Teig den richtigen Reifegrad erreicht.

Dieses Sauerteig Focaccia Rezept eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Hobbybäcker. Mit den Schritt für Schritt Anleitungen, den Zeitplänen und den Antworten auf häufige Fragen hast du alle wichtigen Informationen an einem Ort.

Probiere das Rezept aus und passe den Belag nach deinem Geschmack an. Frischer Rosmarin, Kirschtomaten, Oliven, gerösteter Knoblauch oder etwas geriebener Parmesan passen hervorragend zu einer frisch gebackenen Sauerteig Focaccia. So kannst du immer wieder neue Varianten backen und deinen persönlichen Favoriten finden.

Häufige Variationen der Sauerteig Focaccia

Nahaufnahme einer Sauerteig Focaccia mit goldbrauner knuspriger Kruste

Das Grundrezept lässt sich ganz einfach anpassen. Mit wenigen Zutaten entsteht jedes Mal ein neuer Geschmack, ohne die lockere Krume oder die knusprige Kruste zu verändern.

Sauerteig Focaccia mit Rosmarin

Diese klassische Variante gehört zu den beliebtesten in Italien. Verteile frische Rosmarinzweige auf dem Teig, bevor du die Salamoia zugibst. Beim Backen entfaltet der Rosmarin sein volles Aroma und passt hervorragend zum Olivenöl.

Sauerteig Focaccia mit Kirschtomaten

Halbiere reife Kirschtomaten und drücke sie leicht in den Teig. Sie geben während des Backens etwas Saft ab und machen die Focaccia besonders saftig.

Sauerteig Focaccia mit Oliven

Schwarze oder grüne Oliven verleihen dem Brot einen kräftigen Geschmack. Verteile sie gleichmäßig auf dem Teig und drücke sie leicht in die Fingermulden.

Sauerteig Focaccia mit Zwiebeln

Fein geschnittene rote Zwiebeln werden beim Backen leicht süß und bilden zusammen mit Olivenöl eine besonders aromatische Kombination.

Sauerteig Focaccia mit Knoblauch

Fein gehackter oder gerösteter Knoblauch sorgt für ein kräftiges Aroma. Besonders gut passt er zusammen mit Rosmarin und grobem Meersalz.

Sauerteig Focaccia mit Käse

Etwas geriebener Parmesan oder Pecorino gibt der Oberfläche eine würzige Note. Streue den Käse erst kurz vor dem Backen über den Teig, damit er goldbraun wird.

Saisonale Ideen

Je nach Jahreszeit kannst du den Belag nach deinem Geschmack wechseln.

  • Gegrillte Paprika
  • Zucchini
  • Dünne Kartoffelscheiben
  • Frischer Thymian
  • Salbei
  • Rote Trauben
  • Getrocknete Tomaten
  • Geröstete Zwiebeln

Welche Variante eignet sich für Einsteiger?

Wenn du zum ersten Mal Sauerteig Focaccia backst, beginne mit der klassischen Version aus Olivenöl, grobem Meersalz und frischem Rosmarin. So lernst du den Teig und seine Eigenschaften kennen. Danach kannst du weitere Zutaten ausprobieren und deine eigene Lieblingsvariante entwickeln.

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Frisch gebackene Sauerteig Focaccia mit Kirschtomaten, Rosmarin und goldbrauner knuspriger Kruste

Sauerteig Focaccia


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  • Author: Mary
  • Gesamtzeit: 7 Stunden
  • Portionen: 1 Blech (30 × 40 cm) 1x
  • Diät: Vegetarian

Description

Diese Sauerteig Focaccia überzeugt mit einer knusprigen goldbraunen Kruste, einer saftigen Krume und großen Luftblasen. Dank langer Fermentation und aktivem Sauerteig entsteht ein aromatisches Fladenbrot ganz ohne kommerzielle Hefe.


Zutaten

Scale
  • 400 g Weizenmehl Type 550 oder Tipo 00
  • 100 g Semola di Grano Duro
  • 400 g Wasser
  • 100 g aktives Anstellgut oder Lievito Madre
  • 12 g grobes Meersalz
  • 20 g natives Olivenöl Extra
  • 30 ml lauwarmes Wasser (für die Salamoia)
  • 30 ml natives Olivenöl Extra (für die Salamoia)
  • 5 g grobes Meersalz (für die Salamoia)
  • Frischer Rosmarin (optional)
  • Kirschtomaten (optional)
  • Oliven (optional)
  • Rote Zwiebeln (optional)
  • Geriebener Parmesan (optional)
  • Knoblauch (optional)

Zubereitung

  1. Mehl und Wasser vermischen und 30 Minuten für die Autolyse ruhen lassen.
  2. Anstellgut, Salz und Olivenöl einarbeiten.
  3. Drei Runden Dehnen und Falten im Abstand von jeweils 30 Minuten durchführen.
  4. Den Teig bis zur gewünschten Reife gehen lassen oder über Nacht im Kühlschrank fermentieren.
  5. Eine Backform großzügig mit Olivenöl einfetten und den Teig vorsichtig hineingeben.
  6. Den Teig ruhen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
  7. Für die Salamoia Wasser, Olivenöl und Meersalz verrühren.
  8. Die Salamoia gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  9. Mit eingeölten Fingern tiefe Fingermulden eindrücken.
  10. Im vorgeheizten Backofen bei 230–250 °C Ober-/Unterhitze 20–25 Minuten backen.
  11. Kurz auskühlen lassen und warm servieren.

Notizen

Verwende ein aktives Anstellgut und arbeite vorsichtig mit dem Teig, damit möglichst viele Luftblasen erhalten bleiben. Spare nicht am Olivenöl und gib dem Teig ausreichend Zeit für die Fermentation.

  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Kochzeit: 25 Minuten
  • Kategorie: Brot
  • Method: Backen
  • Küche: Italienisch

Nährwerte

  • Portionsgröße: 1 Stück
  • Kalorien: 320
  • Zucker: 1g
  • Natrium: 420mg
  • Fett: 9g
  • Saturated Fat: 1g
  • Unsaturated Fat: 8g
  • Transfette: 0g
  • Kohlenhydrate: 52g
  • Ballaststoffe: 2g
  • Eiweiß: 8g
  • Cholesterin: 0mg

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