Ein gutes Haselnussbrot überzeugt mit einer knusprigen Kruste, einer lockeren Krume und einem kräftigen Nussgeschmack. Dieses Haselnussbrot Rezept zeigt dir Schritt für Schritt, wie du ein herzhaftes Brot für das Abendbrot, zum Frühstück oder als Beilage zu Suppen und Salaten backen kannst.

Wenn du nach weiteren sättigenden Brotideen suchst, findest du hier eine Auswahl der besten Low Carb Brot Rezepte für eine kohlenhydratbewusste Ernährung.
Im Gegensatz zu manchen Suchergebnissen, die eher süßes Gebäck als Brot zeigen, handelt es sich hier um ein klassisches Haselnussbrot nach traditioneller Art. Die Kombination aus Dinkel-Vollkornmehl, Roggenmehl und gerösteten Haselnüssen sorgt für einen rustikalen Geschmack und eine lange Frischhaltung.
Inhaltsverzeichnis
Zutaten für das perfekte Nussbrot
Die Wahl der richtigen Zutaten hat großen Einfluss auf Geschmack, Kruste und Konsistenz. Für dieses Haselnussbrot Rezept kommt eine Mischung aus Dinkel-Vollkornmehl und Roggenmehl Type 1050 zum Einsatz. Dadurch erhält das Brot seinen rustikalen Charakter und eine besonders aromatische Krume.
Zutaten für 1 großes Haselnussbrot

- 350 g Dinkel-Vollkornmehl
- 150 g Roggenmehl Type 1050
- 100 g Haselnusskerne
- 7 g Trockenhefe
- 380 ml lauwarmes Wasser
- 10 g Salz
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- 1 EL Apfelessig
Alternative für Haselnussbrot mit Sauerteig
Wer ein Haselnussbrot mit Sauerteig bevorzugt, kann die Trockenhefe durch 150 g aktiven Sauerteigansatz ersetzen. Durch die längere Reifezeit entwickelt das Brot einen kräftigeren Geschmack und bleibt oft länger frisch.
Warum diese Mehlmischung?
Dinkel-Vollkornmehl bringt eine leichte Nussnote und viele Ballaststoffe mit. Roggenmehl Type 1050 sorgt für eine saftige Krume und einen herzhaften Geschmack. Zusammen entsteht ein Brot, das hervorragend zu Käse, Aufstrichen, Suppen oder Salaten passt.
Die Haselnüsse geben dem Brot nicht nur Biss, sondern auch ein intensives Aroma. Für das beste Ergebnis sollten die Nüsse vor dem Backen geröstet werden. Wie das gelingt, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Profi-Tipps: Haselnusskerne richtig anrösten
Geröstete Haselnüsse machen den Unterschied zwischen einem guten und einem besonders aromatischen Haselnussbrot. Durch das Rösten entfalten die Nüsse ihren vollen Geschmack und erhalten ein intensiveres Nussaroma. Gleichzeitig lässt sich die dünne braune Haut leichter entfernen.
Haselnüsse in der Pfanne rösten
Die Haselnusskerne in eine trockene Pfanne geben und bei mittlerer Hitze rösten. Die Nüsse regelmäßig wenden, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen. Nach etwa 5 bis 8 Minuten steigt ein angenehmer Duft auf und die Haut beginnt sich teilweise zu lösen.
Anschließend die warmen Haselnüsse in ein sauberes Küchentuch geben und vorsichtig aneinander reiben. Dadurch löst sich ein großer Teil der Schale.
Haselnüsse im Ofen rösten
Alternativ können die Haselnüsse auf einem Backblech verteilt werden. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa 8 bis 10 Minuten rösten. Danach ebenfalls in ein Küchentuch geben und die Schalen abreiben.
Warum sich dieser Schritt lohnt
Viele Hobbybäcker überspringen das Rösten. Dabei verbessert dieser einfache Arbeitsschritt den Geschmack deutlich. Die Nüsse bleiben beim Backen aromatisch und geben dem Haselnussbrot eine kräftige, leicht herzhafte Note.
Geröstete Haselnüsse passen besonders gut zu Dinkel-Vollkornmehl, Roggenmehl und Sauerteig. Wer ein Haselnussbrot mit Sauerteig backen möchte, profitiert daher besonders von diesem zusätzlichen Aroma.
Tipp: Die gerösteten Haselnüsse erst nach dem groben Zerkleinern unter den Teig mischen. So verteilen sie sich gleichmäßig im Brot und sorgen in jeder Scheibe für einen angenehmen Biss.
Schritt-für-Schritt Zubereitung (Mit Gelinggarantie)
Tipp für mobile Nutzer: Aktiviere den Backmodus auf deinem Gerät, damit der Bildschirm während der Zubereitung aktiv bleibt. So kannst du jeden Schritt bequem verfolgen, ohne das Rezept ständig erneut öffnen zu müssen.
Schritt 1: Teig mischen und kneten
Das Dinkel-Vollkornmehl und das Roggenmehl in eine große Schüssel geben. Trockenhefe und Salz hinzufügen und kurz vermengen.
Anschließend das lauwarme Wasser, den Honig sowie den Apfelessig dazugeben. Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
Die gerösteten und grob gehackten Haselnüsse unterkneten. Danach den Teig etwa 8 bis 10 Minuten bearbeiten, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Der Teig darf leicht klebrig sein, sollte sich jedoch gut formen lassen.
Wer ein Haselnussbrot mit Sauerteig zubereitet, verarbeitet den aktiven Sauerteigansatz in diesem Schritt zusammen mit den übrigen Zutaten.
Schritt 2: Die richtige Gehzeit
Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht bemehlte Schüssel legen. Anschließend mit einem Tuch abdecken.
An einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit sollte sich das Teigvolumen deutlich vergrößern und idealerweise verdoppeln.
Die genaue Dauer hängt von der Raumtemperatur und der Triebkraft der Hefe ab. Geduld zahlt sich aus, denn eine ausreichende Gehzeit verbessert Geschmack und Konsistenz des fertigen Haselnussbrots.
Schritt 3: Das Brot formen und backen
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig formen. Anschließend entweder in eine Kastenform legen oder zu einem runden Laib formen.
Den Backofen auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Brot für etwa 15 Minuten bei 230 Grad backen. Danach die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 25 bis 30 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist.
Extra-Tipp für eine besonders knusprige Kruste
Wer sein Haselnussbrot wie vom Bäcker backen möchte, sollte während des Vorheizens eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen.
Das Wasser erzeugt Dampf im Ofen. Dieser Dampf sorgt dafür, dass die Oberfläche des Teigs während der ersten Backminuten elastisch bleibt. Dadurch kann das Brot besser aufgehen und eine kräftige, knusprige Kruste entwickeln.
Die Schale sollte bereits während des Vorheizens im Ofen stehen. Sobald das Brot in den Ofen kommt, ist ausreichend Dampf vorhanden. Nach etwa 15 Minuten kann die Schale vorsichtig entfernt werden, damit die Kruste ihre goldbraune Farbe und den gewünschten Biss erhält.
Diese einfache Methode wird auch von vielen handwerklichen Bäckern genutzt und verbessert das Backergebnis deutlich.
Praxistipp: Der Hohl-Klingen-Test
Wenn du unsicher bist, ob das Brot fertig gebacken ist, hilft ein einfacher Bäckertest.
✔ Das Brot vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
✔ Auf die Unterseite des Brotes klopfen.
✔ Klingt das Brot hohl und klar, ist es fertig gebacken.
✔ Klingt es dumpf, sollte es noch einige Minuten im Ofen bleiben.
Nach dem Backen das Haselnussbrot auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. So bleibt die Kruste schön knusprig und die Krume kann sich optimal setzen.
Variationen: Übernachtgare vs. Schnelles Topfbrot (Dutch Oven)
Nicht jeder hat die gleichen Anforderungen beim Brotbacken. Manche wünschen sich ein besonders aromatisches Haselnussbrot mit langer Reifezeit, andere möchten das Brot noch am selben Tag genießen. Deshalb eignen sich für dieses Haselnussbrot Rezept zwei bewährte Methoden.
Methode A: Übernachtgare für mehr Geschmack
Die Übernachtgare gehört zu den beliebtesten Techniken beim Brotbacken. Nach dem ersten Kneten kommt der Teig für 10 bis 16 Stunden in den Kühlschrank.
Während dieser Zeit entwickelt sich ein kräftigeres Aroma. Viele Hobbybäcker schätzen außerdem die bessere Bekömmlichkeit, da der Teig mehr Zeit zur Reifung erhält.
So funktioniert die Übernachtgare:
- Den Teig wie beschrieben zubereiten.
- Die Schüssel gut abdecken.
- Den Teig über Nacht im Kühlschrank lagern.
- Am nächsten Tag etwa 30 bis 60 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Formen und backen.
Diese Methode eignet sich besonders gut für Haselnussbrot mit Sauerteig, da die längere Reifezeit den Geschmack zusätzlich vertieft.
Methode B: Schnelles Topfbrot im Dutch Oven
Wer eine besonders knusprige Kruste erreichen möchte, kann das Haselnussbrot in einem gusseisernen Topf backen. Der geschlossene Topf speichert Hitze und Feuchtigkeit. Dadurch entsteht eine Kruste, wie man sie oft von handwerklich gebackenem Brot kennt.
So gelingt das Topfbrot:
- Den leeren Topf im Ofen auf 230 Grad vorheizen.
- Den geformten Teig vorsichtig in den heißen Topf setzen.
- Den Deckel schließen.
- Etwa 30 Minuten backen.
- Danach den Deckel entfernen und weitere 10 bis 15 Minuten backen.
Das Ergebnis ist eine kräftige Kruste mit einer lockeren und saftigen Krume.
Alternative mit der Kastenform
Nicht jeder besitzt einen Dutch Oven. In diesem Fall kann das Haselnussbrot problemlos in einer klassischen Kastenform gebacken werden.
Die Backzeit bleibt nahezu gleich. Die Kruste fällt etwas weicher aus, während die Form besonders gleichmäßige Brotscheiben ermöglicht. Diese Variante eignet sich gut für Familien und für alle, die ihr Haselnussbrot regelmäßig selbst backen.
Egal für welche Methode du dich entscheidest, beide Wege führen zu einem aromatischen Haselnussbrot mit kräftigem Nussgeschmack und einer angenehmen Konsistenz.
Wichtige Hinweise: Allergie-Alternativen & Nachhaltigkeit

Nicht jeder kann Haselnüsse problemlos genießen. Gleichzeitig achten viele Menschen beim Einkauf auf Herkunft und Qualität der Zutaten. Mit den richtigen Anpassungen lässt sich dieses Haselnussbrot Rezept leicht an verschiedene Bedürfnisse anpassen.
Alternativen bei einer Nussallergie
Wer auf Haselnüsse verzichten muss, kann das Rezept trotzdem erfolgreich backen. Besonders gut eignen sich geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Beide Varianten bringen eine angenehme Textur mit und passen geschmacklich sehr gut zu Dinkel- und Roggenmehl.
Die Menge kann direkt übernommen werden:
- 100 g Haselnüsse = 100 g Kürbiskerne
- 100 g Haselnüsse = 100 g Sonnenblumenkerne
Auch die Flüssigkeitsmenge des Rezepts bleibt unverändert. Dadurch gelingt der Teig ohne weitere Anpassungen.
Kann Backen Allergene verändern?
Hitze kann bestimmte Eiweißstrukturen in Lebensmitteln verändern. Dennoch verschwinden Nussallergene durch das Backen nicht vollständig. Menschen mit einer diagnostizierten Nussallergie sollten daher weiterhin vorsichtig sein und auf sichere Alternativen ausweichen.
Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson.
Nachhaltige Zutaten für ein besseres Brot
Viele Hobbybäcker legen heute Wert auf regionale Rohstoffe und eine nachvollziehbare Herkunft. Für ein hochwertiges Haselnussbrot lohnt sich daher der Blick auf Bio-Produkte aus der Region.
Besonders beliebt sind Mehle und Zutaten mit anerkannten Bio-Siegeln wie Demeter oder Bioland. Diese Standards stehen für hohe Qualitätsanforderungen und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Beim Kauf von Haselnüssen lohnt sich ein genauer Blick auf das Herkunftsland. Großteile der konventionellen Ware stammen aus Monokulturen in der Türkei oder Italien, wo oft synthetische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Wer zu deutschen Haselnüssen in Bio-Qualität (z. B. mit Demeter- oder Bioland-Siegel) greift, unterstützt nicht nur kurze Transportwege, sondern auch faire und pestizidfreie Anbaubedingungen.
Tipps für einen bewussten Einkauf
- Haselnüsse möglichst aus regionalem Anbau wählen
- Bio-Mehl aus Dinkel und Roggen bevorzugen
- Kurze Transportwege beachten
- Saisonale und regionale Produkte kaufen
- Verpackungsarme Angebote nutzen
Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich nicht nur ein aromatisches Brot backen. Auch die Auswahl der Zutaten erfolgt bewusster und transparenter.
Ob mit Haselnüssen, Kürbiskernen oder Sonnenblumenkernen, das Rezept bleibt vielseitig und lässt sich an unterschiedliche Ernährungsformen anpassen.
Aufbewahrung: Wie bleibt das Haselnussbrot lange saftig?
Frisch gebackenes Haselnussbrot schmeckt am besten am Tag des Backens. Mit der richtigen Lagerung bleibt es jedoch mehrere Tage aromatisch und angenehm saftig. Gerade die Kombination aus Dinkelmehl, Roggenmehl und Haselnüssen trägt dazu bei, dass das Brot nicht so schnell austrocknet.
So bleibt das Haselnussbrot bis zu 5 Tage frisch
Nach dem vollständigen Auskühlen sollte das Brot in einem Brotkasten aus Holz oder Keramik aufbewahrt werden. Diese Materialien schaffen ein gutes Klima für Brot und helfen dabei, die Kruste und die Krume in einem ausgewogenen Zustand zu halten.
Alternativ kann das Brot in ein sauberes Leinentuch gewickelt werden. Dadurch bleibt die Luftzirkulation erhalten und die Kruste wird nicht weich.
Für die Lagerung gilt:
- Brot erst nach dem Auskühlen verstauen
- Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
- Nicht im Kühlschrank lagern
- Brotkasten regelmäßig reinigen
Unter diesen Bedingungen bleibt das Haselnussbrot oft bis zu fünf Tage frisch.
Haselnussbrot einfrieren
Wer größere Mengen backt, kann das Brot problemlos einfrieren. Am besten wird das Brot vor dem Einfrieren in Scheiben geschnitten. So lassen sich später einzelne Portionen entnehmen.
Für das Einfrieren:
- Brot vollständig auskühlen lassen.
- In Scheiben oder Stücke schneiden.
- Luftdicht verpacken.
- Im Gefrierfach lagern.
Das Haselnussbrot kann mehrere Monate eingefroren werden, ohne deutlich an Qualität zu verlieren.
Richtig auftauen
Zum Auftauen die gewünschte Menge einige Stunden bei Raumtemperatur liegen lassen. Einzelne Scheiben können direkt im Toaster erwärmt werden.
Ein ganzer Laib sollte langsam auftauen, damit die Krume ihre lockere Struktur behält.
Kruste nach dem Auftauen wieder knusprig machen
Damit die Kruste nach dem Einfrieren wieder schön knusprig wird, das Brot für etwa 8 bis 10 Minuten bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen aufbacken.
Durch die Wärme erhält die Kruste ihre angenehme Textur zurück und das Brot schmeckt fast wie frisch gebacken.
Mit diesen einfachen Maßnahmen bleibt dein Haselnussbrot lange saftig und aromatisch. So kannst du jederzeit eine Scheibe genießen, ohne auf Geschmack oder Konsistenz verzichten zu müssen.
Haselnussbrot Kalorien und Nährwerte
Viele Menschen möchten vor dem Backen wissen, wie viele Kalorien ein Haselnussbrot enthält. Die genaue Menge hängt von den verwendeten Zutaten ab. Besonders die Haselnüsse tragen zu einem höheren Energiegehalt bei, liefern dafür aber auch wertvolle Nährstoffe.
Wie viele Kalorien hat Haselnussbrot?
Bei diesem Rezept enthalten 100 Gramm Haselnussbrot durchschnittlich:
- Kalorien: ca. 260 bis 290 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 35 g
- Eiweiß: ca. 8 g
- Fett: ca. 10 bis 12 g
- Ballaststoffe: ca. 6 g
Eine normale Brotscheibe mit etwa 50 Gramm enthält somit ungefähr 130 bis 145 Kalorien.
Warum Haselnüsse ernährungsphysiologisch interessant sind
Haselnüsse enthalten pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie ungesättigte Fettsäuren. Darüber hinaus liefern sie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Eisen.
In Kombination mit Dinkel-Vollkornmehl und Roggenmehl entsteht ein Brot, das lange sättigt und gut in eine ausgewogene Ernährung passt.
Kalorien im Vergleich zu klassischem Mischbrot
Haselnussbrot besitzt meist etwas mehr Kalorien als ein herkömmliches Mischbrot. Der Grund dafür liegt im natürlichen Fettgehalt der Nüsse.
Dafür bietet das Brot einen kräftigeren Geschmack und eine längere Sättigung. Viele Menschen greifen deshalb zu kleineren Portionen und bleiben dennoch länger satt.
Ist Haselnussbrot gesund?
Haselnussbrot kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Entscheidend sind die Qualität der Zutaten und die Portionsgröße. Besonders Varianten mit Vollkornmehl und gerösteten Haselnüssen enthalten viele natürliche Nährstoffe.
Wer den Ballaststoffgehalt weiter erhöhen möchte, kann zusätzlich Leinsamen oder Sonnenblumenkerne in den Teig einarbeiten. Dadurch wird das Brot noch sättigender und erhält eine interessante Textur.
Die angegebenen Nährwerte dienen als Orientierung und können je nach Zutaten und Portionsgröße leicht abweichen.
Wer den Kohlenhydratanteil reduzieren möchte, kann auch dieses Brot ohne Kohlenhydrate ausprobieren, das besonders bei Low-Carb-Fans beliebt ist.
Häufige Fragen zum Haselnussbrot
Kann ich Haselnussbrot mit Trockenhefe backen?
Ja. Dieses Haselnussbrot Rezept eignet sich sehr gut für die Zubereitung mit Trockenhefe. Trockenhefe ist einfach zu verwenden und liefert zuverlässige Ergebnisse. Für dieses Rezept reichen in der Regel 7 Gramm Trockenhefe aus.
Kann ich Haselnussbrot mit Sauerteig zubereiten?
Ja. Haselnussbrot mit Sauerteig besitzt einen kräftigeren Geschmack und eine besonders aromatische Krume. Statt Trockenhefe kannst du etwa 150 Gramm aktiven Sauerteigansatz verwenden. Die Gehzeit verlängert sich dadurch, dafür entwickelt das Brot mehr Aroma.
Wie lange muss der Teig gehen?
Die erste Gehzeit beträgt normalerweise 60 bis 90 Minuten. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößern. Bei einer Übernachtgare kann der Teig zusätzlich 10 bis 16 Stunden im Kühlschrank reifen.
Wie viele Kalorien hat eine Scheibe Haselnussbrot?
Eine Scheibe mit etwa 50 Gramm enthält durchschnittlich 130 bis 145 Kalorien. Der genaue Wert hängt von den verwendeten Zutaten und der Größe der Scheiben ab.
Kann ich ganze Haselnüsse verwenden?
Ja. Viele Bäcker bevorzugen Haselnussbrot mit ganzen Nüssen, da es für mehr Biss sorgt. Die Haselnüsse sollten vor dem Verarbeiten geröstet werden, damit sich ihr Aroma besser entfalten kann.
Warum werden die Haselnüsse vor dem Backen geröstet?
Durch das Rösten entsteht ein intensiverer Geschmack. Außerdem lassen sich die Schalen leichter entfernen. Dieser Schritt verbessert das Aroma des fertigen Brotes deutlich.
Wie bleibt Haselnussbrot lange saftig?
Für eine lange Frischhaltung sollte das Brot nach dem Auskühlen in einem Brotkasten oder einem Leinentuch aufbewahrt werden. So bleibt es häufig bis zu fünf Tage frisch und aromatisch.
Kann man Haselnussbrot einfrieren?
Ja. Das Brot lässt sich sehr gut einfrieren. Am besten wird es vor dem Einfrieren in Scheiben geschnitten. Nach dem Auftauen kann es kurz im Ofen aufgebacken werden, damit die Kruste wieder knusprig wird.
Welche Alternative gibt es bei einer Nussallergie?
Geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sind beliebte Alternativen. Die Mengen können direkt übernommen werden, sodass keine weiteren Anpassungen am Rezept notwendig sind.
Eignet sich Haselnussbrot für das Abendbrot?
Ja. Durch seinen herzhaften Geschmack passt Haselnussbrot hervorragend zu Käse, Aufstrichen, Wurst, Salaten oder Suppen. Viele Menschen genießen es auch zum Frühstück oder als Snack zwischendurch.
Du suchst nach weiteren einfachen Backideen? Dann entdecke auch unser Low Carb Brot mit Quark, das besonders saftig und schnell zubereitet ist.

Haselnussbrot Rezept
- Gesamtzeit: 2 hours 5 minutes
- Portionen: 1 großes Brot 1x
- Diät: Vegetarian
Description
Ein rustikales Haselnussbrot mit knuspriger Kruste, lockerer Krume und intensivem Nussaroma. Perfekt für Frühstück, Abendbrot oder als Beilage zu Suppen und Salaten.
Zutaten
- 350 g Dinkel-Vollkornmehl
- 150 g Roggenmehl Type 1050
- 100 g Haselnusskerne, geröstet und grob gehackt
- 7 g Trockenhefe
- 380 ml lauwarmes Wasser
- 10 g Salz
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- 1 EL Apfelessig
Zubereitung
- Dinkel-Vollkornmehl und Roggenmehl in einer großen Schüssel vermengen.
- Trockenhefe und Salz hinzufügen.
- Lauwarmes Wasser, Honig und Apfelessig dazugeben.
- Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
- Geröstete und grob gehackte Haselnüsse unterkneten.
- Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten.
- Zu einer Kugel formen und in eine bemehlte Schüssel legen.
- Abdecken und 60 bis 90 Minuten gehen lassen.
- Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und formen.
- Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das Brot 15 Minuten bei 230°C backen.
- Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 25 bis 30 Minuten backen.
- Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Notizen
Für ein intensiveres Aroma die Haselnüsse vor dem Backen rösten. Eine Schale mit Wasser im Ofen sorgt für eine besonders knusprige Kruste.
- Vorbereitungszeit: 20 minutes
- Kochzeit: 45 minutes
- Kategorie: Bread
- Method: Baked
- Küche: German
Nährwerte
- Portionsgröße: 100 g
- Kalorien: 275
- Zucker: 2g
- Natrium: 400mg
- Fett: 11g
- Saturated Fat: 1g
- Unsaturated Fat: 9g
- Transfette: 0g
- Kohlenhydrate: 35g
- Ballaststoffe: 6g
- Eiweiß: 8g
- Cholesterin: 0mg
Für noch mehr leckere Brot- und Low-Carb-Rezepte folge uns auf Pinterest und entdecke täglich neue Inspirationen für deine Küche.



